Entstehungsgeschichte des Rüstzeitheimes bis zur Evangelischen Heimvolkshochschule
1951
- 10. September Gründung des Rüstzeitheimes Kohren-Sahlis
- Träger war das Evangelisch-Lutherische Bezirkskirchenamt Borna
- in Mehrbettzimmern gab es Übernachtungsmöglichkeiten für 21 Personen
- da die Räume nicht beheizbar waren, wurde das Heim nur in der warmen Jahreszeit genutzt
1953
- Schließung des Rüstzeitheimes von staatlicher Seite / es durften nur noch Tagesrüstzeiten abgehalten werden
- Rüstzeiten und Programme mussten zur Prüfung und Genehmigung beim Rat des Kreises eingereicht werden
- Bau eines Waschraumes mit 4 Waschbecken / bis dahin musste man sich in Waschschüsseln auf dem Hof waschen
- Einbau eines handbemalten Kachelofens Preis: 687,00 Mark / nun konnte der Gruppenraum beheizt werden

1961
-erneute Auseinandersetzung zwischen dem Rat des Kreises und dem Rüstzeitheim
- eine organisierte Ferienveranstaltung wurde weiterhin verboten, kurze Rüstzeiten waren eingeschränkt möglich
- Rüstzeiten und deren Programme waren weiterhin zur Genehmigung beim Rat des Kreises einzureichen
1966
- es wurde der Antrag auf den Bau einer Klärgrube gestellt
1970 – nach erfolgter Genehmigung wurde mit dem Bau der Klärgrube begonnen
- das Scheunendach wurde neu eingedeckt
1979
- geplante Kapazität des Heimes nach dem Scheunenumbau: 62 Betten in Ein- und Mehrbettzimmern, 5 Klubräume, 1 Bastelraum, 1 Speiseraum, 1 Küche, im Eckhaus sollen Wohnungen für Mitarbeiter entstehen

1980
- der eigentliche Umbau der Scheune begann
- große Hilfe beim Umbau waren Rüstzeitgruppen, die den Umbau mit Arbeitseinsätzen auf dem Pfarrhof und bei Waldeinsätzen tatkräftig unterstützen
- in diesem Jahr konnten auch die Umbauarbeiten in den Räumen des alten Rüstzeitheimes (heute Nebengebäude) abgeschlossen werden
1982
- Gründung einer Baubrigade für den Umbau der Scheune und des Eckhauses
1985
- Fertigstellung der Scheune (Preis pro Bett/Nacht: 4,00 Mark)

1988
- die Wohnungen im Eckhaus wurden fertig gestellt
1989
- Einbau eines Behindertenaufzuges
- Fertigstellung der Gruppenräume in der Scheune (heute Crusius und Christophorus)
- insgesamt standen Übernachtungsmöglichkeiten für 38 Personen in 1-5 Bettzimmern zur Verfügung
- die Zimmer waren mit Dusche und WC ausgestattet und zum Teil behindertengerecht
- die Nutzung einer kleinen Küche mit Herd, Kühlschrank, Kaffeemaschine und Geschirr war möglich
- es wurden erste Seminare angeboten, z.B. Töpfern, textiles Gestalten, Aquarell- und Seidenmalerei
- Freizeitgestaltung: Tischtennis und Volleyball
1990
- die Grundstückszufahrt über die Frohburger Straße wurde ausgebaut
- Tagessätze pro Übernachtung mit 4 Mahlzeiten: für Kinder und Jugendliche 23,00 DM / Erwachsene 29,00 DM
1993
- im Dezember: Gründung des Vereines „Evangelische Heimvolkshochschule im ländlichen Raum Kohren-Sahlis”
1995
- am 31. Dezember wurde das Rüstzeitheim geschlossen, da die Einnahmen die Kosten bei weitem nicht abdeckten
1997
- im Juli Eröffnung der „Evangelischen Heimvolkshochschule” Kohren-Sahlis
- Beginn umfangreicher Sanierungs- und Umbauarbeiten

1997/1998
- Sanierung des Dachstuhls
- Ausbau der Erker
- Innenausbau
- Erneuerung der Außenfassade/ Torhaus

1997/1998
- Erneuerung der kompletten oberen Etagen
- kompletter Innenausbau
- neuer Dachstuhl und Dach
- Erneuerung der Außenfassade
Sommer 1998
- feierliche Einweihung des neuen Nebengebäudes und des Torhauses

1999/2000
- Innenausbau
- Einbau des Fahrstuhls
- Erneuerung der Außenfassade
01.07.2000
- Einweihung der sanierten Scheune
- Bau eines kl. Sportraumes
- Durchbruch zur Scheune
- Erneuerung der Außenfassade
Ostern 2003
- feierliche Eröffnung des Eckhauses
- Speisesaal

2005
- Erweiterung/Anbau des Speisesaales
- Einweihung des neuen Speisesaalanbaus
29. Juni 2008
- Feier zum 10-jährigen Bestehen der Heimvolkshochschule
- feierliche Umbenennung der Evangelischen Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis e.V. in Evangelischen Zentrum Ländlicher Raum Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis e.V.
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